Spatenstich für die Erweiterung der Kindertagesstätte „Gillbach-Wichtel“

Rommerskirchen ist – im Gegensatz zu zahlreichen anderen Kommunen – eine Wachstumsgemeinde. Das hat sicherlich mit der Nähe zu den benachbarten Ballungsräumen zu tun, ist aber nicht zuletzt auch eine Folge dessen, dass die Gillbachgemeinde in den letzten Jahren immer weiter an Attraktivität gewinnt.

Erfreulicherweise steigt dabei auch die Zahl der Kinder. Die akribischen Bedarfsplanungen für Kindergartenplätze, die die Gemeinde Rommerskirchen in enger Kooperation mit dem Jugendamt des Rhein-Kreises Neuss vornimmt, helfen dabei, die Betreuungsangebote kontinuierlich anzupassen. Dabei werden aber auch immer wieder neue Erfahrungen gemacht. Die wichtigste zuerst: die Geburtenrate steigt – auch in Rommerskirchen. Natürlich finden auch nach wie vor viele junge Familien den Weg in die Neubaugebiete. Was aber auch eine zunehmende Rolle spielt, ist die Tatsache, dass immer mehr Ältere den Weg aus ihrem Einfamilienhaus in eine altersgerechte Wohnung finden. Hier ist in den letzten Jahren in Rommerskirchen viel Angebot geschaffen worden. In die dann leer werdenden Häuser ziehen wiederum vermehrt junge Familien ein. In der Summe ist das alles eine überaus erfreuliche Entwicklung. Wo andere Kommunen zu überaltern drohen, dreht Rommerskirchen diesen Trend um.

Mit dem jetzt erfolgten Spatenstich für die Erweiterung der Kindertagesstätte Gillbach-Wichtel am Gorchheimer Weg trägt die Gemeinde dem wachsenden Bedarf Rechnung. Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Es ist oft gesagt worden und kann doch nicht überbetont werden: Bildung, Wissen, Können, das sind die einzigen, die wirklichen Schätze, denen wir unseren Wohlstand und unsere Lebensqualität verdanken. Wir müssen darum mit größter Entschlossenheit weiter daran arbeiten, für junge Menschen optimale Lernbedingungen zu schaffen. Und wir müssen hier, bei aller Sparsamkeit, zu der wir sonst bereit sind, auch künftig einen klaren, finanziellen Schwerpunkt setzen.“ Mehr als 350.000 Euro werden jetzt investiert und 20 neue Plätze entstehen. „Darauf werden wir uns nicht ausruhen können. Es ist schon jetzt absehbar, dass wir weitere Plätze schaffen müssen. Darauf bereiten wir uns vor“, so Dr. Martin Mertens.

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