Selbsthilfegruppen trafen sich zur Vollversammlung

Digitalisierung spielt auch in der Selbsthilfearbeit eine immer größere Rolle. Zu diesem Fazit kamen die Besucher der 13. Vollversammlung der Selbsthilfegruppen im Rhein-Kreis Neuss. Im Grevenbroicher Kreishaus stellte Referent Dr. Olaf Spörke, Leiter des Nationalen Diabetes-Informationszentrums Düsseldorf, verschiedene Kommunikationskanäle und Informationsangebote für Menschen mit Diabetes und für entsprechende Risikogruppen vor.

Die Vertreter der Selbsthilfegruppen waren sich darüber einig, dass alle Wege genutzt werden sollten, um betroffene Bürger zu wichtigen gesundheitlichen Themen zu informieren. Ziel ist eine bessere Vernetzung mit qualitätsgeprüften Internetseiten und den entsprechenden Instituten – wie dem Deutschen Krebsforschungszentrum oder dem Deutschen Diabetes-Informationszentrum.
Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky moderierte die Veranstaltung und kündigte an: „Zukünftig werden aktuelle Themen der Selbsthilfe auch in den elektronischen Newsletter des Gesundheitsamtes des Rhein-Kreises Neuss eingebunden.“ Interessierte können diesen kostenlosen Newsletter per E-Mail unter gesundheitsamt@rhein-kreis-neuss.de sowie per Telefon unter 02181 501-5333 bestellen.
In Workshops vertieften die Teilnehmer der Vollversammlung die Themen Digitalisierung und Selbsthilfe. Sie beschäftigten sich unter anderem mit den Bereichen „Öffentlichkeitsarbeit und Powerpoint“, „Kollegiale Beratung in der Selbsthilfe“ und „Gruppenprozesse verstehen – Gruppen leiten“. Neben dem fachlichen Austausch standen Wahlen auf der Tagesordnung. Hans-Ferdi Schulze vertritt die Selbsthilfegruppen des Kreises im bundesweiten Gesunde-Städte-Netzwerk. Seine Stellvertreter sind Sven-Holger Scharfe und Christoph Meyer. In den Selbsthilfebeirat wurden Klaus Nowak, Rudolf Schick und Sven-Holger Scharfe gewählt.

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