Rommerskirchener Jakob Styben kämpft ab Freitag bei den World Games

Seit dem 20. Juli laufen die 10. Weltspiele im benachbarten Polen. Die Spiele finden alle vier Jahre statt, ebenfalls unter der Schirmherrschaft des International Olympic Committee (kurz IOC). Es ist noch nicht ganz Olympia, aber nach der jüngsten olympischen Anerkennung im Dezember 2016 auf einem sehr guten Weg.

Am heutigen Tag reist ein Thaibox-Kämpfer an, den man spätestens jetzt auf dem Zettel haben sollte. Jakob Styben schreibt in diesen Tagen echte Thaibox-Geschichte – er ist der erste und einzige deutsche Fighter bei den World Games. Eine herausragende Auszeichnung und Anerkennung für die bisherigen sportlichen Leistungen des Wahl-Rommerskircheners. Nur die besten Kämpfer der Welt dürfen an den Weltspielen teilnehmen. Der anstehende Wettkampf verspricht allerhöchstes Niveau mit nominierten Siegern aus Weltmeisterschaften oder World Cups der letzten vier Jahre. In Polen treffen nun die besten Fighter aufeinander, um den weltweit besten Muaythai-Athleten zu küren. Jakob Styben kann in den kommenden Tagen den Thaibox-Olymp erklimmen. Nach seinen bärenstarken Leistungen auf der diesjährigen Muaythai-Weltmeisterschaft in Weißrussland wurde der Rommerskirchener vom Internationalen Verband (IFMA) nachnominiert. Eine große Ehre aber gleichzeitig auch eine riesengroße Chance, für die sich Styben intensiv vorbereitet hat.

Erstmals wird dem Muaythai die Ehre zuteil, von einem bekannten TV-Sender live begleitet zu werden. Sport1 überträgt alle Disziplinen der World Games, darunter auch das Muaythai. Live-Schaltungen, Hintergrund-Reportagen und Interviews bringen die Zuschauer daheim richtig nah heran. Eine Sache, an die sich Jakob Styben schnell gewöhnen muss. Jeder Schritt, den der junge Kämpfer in Polen macht, wird von Kamera-Teams begleitet. Styben jedoch brennt einfach nur darauf, sein Land zu repräsentieren. Nicht nur für ihn selbst, sondern auch für den gesamten deutschen Muaythai-Sport, der bisher ohne jegliche Förderung oder finanzielle Unterstützung auskommen musste. Die Tatsache, gegen die besten Fighter der Welt anzutreten, wird ohnehin die bisher größte Herausforderung in der noch jungen Karriere des deutschen Kämpfers. Viel Erfolg, Jakob!

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