Rhein-Kreis Neuss investiert in die Sicherheit der Bürger

Der Rhein-Kreis Neuss investiert viel Geld in die Sicherheit der Bevölkerung. Das geht aus dem Doppelhaushalt 2016/2017 hervor, den der Kreistag beschlossen hat. Wenn die Feuerwehr oder der Rettungsdienst gebraucht werden, geht es schließlich oft um Sekunden. „Um die über 1600 Kräfte in den acht Feuerwehren der kreisangehörigen Kommunen und die rund 400 Helfer beim Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Malteser Hilfsdienst schnellstmöglich in den Einsatz zu bringen, setzen wir auf modernste Technik“, so Hans-Joachim Klein, Leiter des Amtes für Sicherheit und Ordnung.
Mit Hilfe der digitalen Alarmierung, die in diesem Jahr für etwa zwei Millionen Euro technisch runderneuert wird, ist es der integrierten Leitstelle des Rhein-Kreises Neuss für Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz möglich, alle Einsatzkräfte innerhalb von Sekunden anlassbezogen zu alarmieren und zu informieren. Der Kreis übernimmt für die kreisangehörigen Kommunen die Kosten für die Anschaffung neuer stör- und abhörsicherer digitaler Meldeempfänger. Zur Umsetzung der Maßnahme wurde dem Rhein-Kreis Neuss von den zuständigen Bundesbehörden eine exklusive Funkfrequenz zugewiesen. „Die neue Technik hilft, die Zeit zwischen dem Eingang des Notrufs unter der Rufnummer 112 und dem Eintreffen der Einsatzkräfte am Schadensort wesentlich zu verkürzen“, berichtet Klein.

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