Rettungsdienste der Region arbeiten zusammen

Seit gut 16 Jahren schreibt der Rhein-Kreis Neuss sein Versorgungskonzept für Notfallpatienten in einem Rettungsdienst-Kompendium fort. 2015 schloss sich der benachbarte Kreis Heinsberg dem Modell des Rhein-Kreises Neuss an, um die Aus- und Fortbildung der Rettungsdienstmitarbeiter nach einheitlichen Standards zu verbessern. Inzwischen arbeiten an der Verbesserung der notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung auch die Städte Krefeld, Duisburg, Mühlheim a.d.R., Oberhausen und Mönchengladbach sowie der Kreis Viersen im Projekt zusammen.

Bei einem Treffen der Ärztlichen Leiter und Projektverantwortlichen im Rettungsdienst im Grevenbroicher Kreishaus lobten Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Kreisordnungsdezernent Ingolf Graul die vorbildliche, interkommunale Zusammenarbeit in der Region. „Bei der Versorgung von Notfall-Patienten ist die Festlegung von standardisierten Abläufen, die sich am aktuellen wissenschaftlichen Stand der Notfallmedizin orientiert, entscheidend für die Qualität. Dass hier acht Kreise und kreisfreie Städte als Träger des Rettungsdienstes zusammenarbeiten, ist ein großer Erfolg, der eine qualitativ hochwertige Notfallversorgung für 2,3 Millionen Menschen sichert.“
Marc Zellerhoff, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, und Jürgen Graw, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst Rhein-Kreis Neuss, freuen sich über den Erfolg des Projektes. „Durch die Zusammenarbeit von ärztlichen und nichtärztlichen Teilnehmern können wir Synergieeffekte in der Aus- und Fortbildung nutzen und 2018 gemeinsam ein neues, aktuelles Werk herausgeben“, so Zellerhoff. Jürgen Graw schließt eine Ausweitung des Projektes nicht aus: „Es gibt bereits Interesse von weiteren Rettungsdienstträgern an unserem gemeinsamen Projekt.“

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