Perspektiven der Inklusion im Rhein-Kreis Neuss erörtert

Um das gemeinsame Leben und Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern geht es in einer neuen Veranstaltungsreihe des Inklusionsbüros im Rhein-Kreis Neuss. Beim Auftakt im Neusser Bildungshaus „Romaneum“ referierte Professor Dr. Claudia Solzbacher, Inhaberin des Lehrstuhls für Schulpädagogik an der Universität Osnabrück, über das Thema „Individuelle Förderung und Inklusion: Auf die richtige Haltung kommt es an“. 

Rund 100 Zuhörer aus Kindertagesstätten, Schulen, Elternschaften und Verwaltungen erlebten einen informativen Nachmittag, der durch eine Podiumsdiskussion ergänzt wurde, die Norbert Dierselhuis, der frühere Leiter des Jugendamts des Rhein-Kreises Neuss, moderierte. Zu den Teilnehmern gehörten Kreisschuldezernent Tillmann Lonnes, Schulrat Ulrich Plöger sowie Stephanie Jungwirth (Vorstandsmitglied des Vereins IGLL in Neuss und Mutter eines behinderten Kindes), Gabriele Sponheimer-Golüke (Leiterin des Inklusionsbüros), Karin Schickhaus vom Kompetenzteam im Schulamt für den Rhein-Kreis Neuss und Sylvia Decker (Leiterin einer Inklusionsschule).
Trotz reger Diskussion mit den Fachleuten blieben noch viele Fragen offen, die bei den weiteren Veranstaltungen der fünfteiligen Reihe beantwortet werden können. Das nächste Treffen findet am Mittwoch, 30. November, ab 14.30 Uhr in der Nordhalle des Kreismuseums in Zons statt. Dort wird Professor Kerstin Ziemen von der Universität zu Köln über das Thema „Mit Blick auf die Inklusion: Beratung und Begleitung von Eltern“ referieren.

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