Neues Haus St. Katharina und Apartmenthaus feiern Einweihung

Die beiden neuen Häuser der St. Augustinus-Behindertenhilfe haben am Mittwoch, 31. Mai 2017 – rund ein Jahr nach Baubeginn – ihre Einweihung gefeiert. An St. Josef 9+11 ist somit das Haus St. Katharina für 18 Menschen mit chronisch psychischer Erkrankung und ein Apartmenthaus entstanden.

Die Kosten von rund 3,4 Millionen Euro werden durch Zuschüsse des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und der Deutschen Behindertenhilfe Aktion Mensch e.V. sowie durch Eigenmittel der St. Augustinus-Behindertenhilfe getragen.
Vor gut einer Woche haben die 18 Bewohner mit chronisch psychischer Erkrankung ihr neues Zuhause St. Katharina bezogen und beginnen gerade, sich einzuleben. Viele von ihnen sind aus dem Neusser Haus St. Agnes nach Grevenbroich umgezogen und erhalten auch hier von den vertrauten Mitarbeitenden die nötige stationäre Hilfe. Die neue Einrichtung in der Grevenbroicher Südstadt bietet genügend Platz, um sich frei zu entfalten: in drei Wohnungen für je vier Personen und drei Wohnungen für je zwei Personen wohnen die Bewohner in Wohngemeinschaften zusammen. Jeder besitzt sein eigenes Zimmer, das er nach dem persönlichen Geschmack einrichten kann. Gemeinschaftlich werden die großzügigen Wohnküchen, Aufenthaltsräume, Bäder und Terrassen genutzt. Das vertraute Team aus Fachkräften ist rund um die Uhr fester Ansprechpartner und unterstützt je nach individuellem Bedarf, immer dann, wenn Hilfe benötigt wird. Besonderen Wert legen die Mitarbeitenden darauf, einen gelebten, „normalen“ Alltag mit den gewöhnlichen Aufgaben zu schaffen, die Selbstentfaltung zu fördern und den Klientinnen und Klienten die Möglichkeit zu eröffnen, selbstständig zu werden, eigenverantwortlich zu handeln und damit den Übergang in eine weniger betreute Wohnform, etwa in das Ambulant Betreute Wohnen, zu erleichtern.
Das benachbarte Mietwohnhaus, An St. Josef 11, wird Mietern mit einem ambulanten Unterstützungsbedarf gerecht. Individuell und zeitlich flexibel erhalten sie ambulant die Hilfe, die sie benötigen. Die barrierefreien Wohnungen bestehen aus einem Wohnbereich mit Küchenzeile, Schlafzimmer und Bad.

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