Neue innogy-Chefin zu Gast beim Landrat

Hildegard Müller ist seit Mai 2016 Mitglied im Vorstand der innogy SE für Netz & Infrastruktur. Zum Antrittsbesuch im Rhein-Kreis Neuss traf sie sich jetzt im Ständehaus in Grevenbroich mit Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Kreisdirektor Dirk Brügge und Marcus Temburg, Leiter des Amtes für Entwicklungs- und Landschaftsplanung. 

Die Innogy SE wurde in diesem Jahr als RWE-Tochtergesellschaft gegründet und bündelt innerhalb des Konzerns die drei Geschäftsfelder Erneuerbare Energien, Netz und Infrastruktur sowie Vertrieb. Das Unternehmen sieht sich selbst als Partner für Kommunen bei Projekten rund um die Themen Energie, Effizienz und Ressourcen. In ihrem rund einstündigen Gespräch erörterten Hildegard Müller und ihre Gastgeber Bereiche möglicher Zusammenarbeit. Dabei ging es unter anderem um die Themen erneuerbare Energien und Elektromobilität. Aber auch die Bereiche Netzausbau und Breitbandversorgung wurden angesprochen. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke betonte: „Uns ist es wichtig, beim digitalen Wandel ganz vorn zu sein. Eine flächendeckend schnelle Internetverbindung zum Beispiel ist ein klarer Wettbewerbsvorteil für unsere Region und ihre Unternehmen.“
Hildegard Müller wechselte nach langjähriger Tätigkeit als Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zur neuen RWE-Tochtergesellschaft. Vorher hatte die gelernte Bankkauffrau ihre Heimatstadt Düsseldorf seit 2002 als CDU-Abgeordnete im Deutschen Bundestag vertreten. Ab 2005 war sie als Staatsministerin im Bundeskanzleramt für die Bund-Länder-Koordination der Bundesregierung sowie für Bürokratieabbau verantwortlich.

Kommentare sind geschlossen.