Neue Bäume und Lehrschautafeln für den „Schützenwald“

Vor gut zwei Jahren hinterließ der Pfingststurm „Ela“ verheerende Spuren im Grevenbroicher Tiergehege, welches von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Grevenbroich betreut wird. Bäume wurden entwurzelt, Schautafeln, Zäune und Sitzgelegenheiten wurden beschädigt oder ganz zerstört. Nach der ersten Aufforstung wurden nun – durch die Unterstützung des Projektes “RWE Aktiv vor Ort“ weitere, neue Bäume wie Schwarznuss oder Sumpfeiche und neue Lehrschautafeln angeschafft. Mit Aktiv vor Ort (AvO) fördert die RWE Power AG das ehrenamtliche, nachbarschaftliche Engagement von Mitarbeitern.

Den Aufruf von Schützenkönig Dominik I. Wegener vom Bürgerschützenverein Grevenbroich, weitere Bäume für den „Schützenwald“ zu spenden, erhörte Ulrich Langen. Er arbeitet als Ingenieur bei RWE Power im nahegelegenen Tagebau Garzweiler und stellte einen entsprechenden AvO-Antrag. So entstand die Idee, gemeinsam mit den Jugendbetreuern des Bürgerschützenvereins, Ulrich Herlitz und Axel Holzhausen, die Nachwuchspflege doch mal wörtlich zu nehmen. So wurde eine Pflanzaktion mit der Jugend- und Edelknabenabteilung geplant, wo die gesponserten Bäume unter fachlicher Anleitung von Frank Wadenpohl, Vorstandsmitglied der SDW und gleichzeitig betreuender Stadtförster, eingepflanzt wurden. Beschädigte Lehrschautafeln wurden ebenfalls ersetzt.

Der Startschuss für diese Aktion fiel am vergangenen Samstag im Beisein vom SDW-Vorstand, Ulrich Langen sowie zahlreichen Kindern vom BSV Grevenbroich. Frank Wadenpohl freute sich: „Das ist eine tolle Aktion. Jeder neu gepflanzte Baum bereichert den Schützenwald und steigert die Attraktivität des 70.000 Quadratmeter großen Wildfreigeheges.“ Und Martina Koch, Vorsitzende der SDW, dankte Langen und der RWE Power AG für die großzügige Unterstützung. „Viele Grevenbroicher haben uns bei der schnellen Wiederherstellung dieses hoch geschätzten Naherholungsgebiets mit Spenden und persönlichem Einsatz geholfen. Beiträge wie diese vom heutigen Tag helfen uns, das Wildgehege langfristig attraktiv zu halten.“ „Durch eine auf Jahrzehnte angelegte Rekultivierung hat sich auf den Tagebaufolgeflächen eine große biologische Vielfalt eingestellt. Viele bedrohte Arten haben sich angesiedelt. Deshalb ist die Pflanzaktion auf offene Ohren bei RWE gestoßen“, ergänzte Langen.

Kommentare sind geschlossen.