Nachwuchsmusiker begeisterten beim Musikschulfest in Kaarst

Zahlreiche Besucher kamen zum Fest der Musikschule Rhein-Kreis Neuss nach Kaarst. Auf dem Neumarkt und in der Rathausgalerie traten auch mehrere Bundespreisträger von „Jugend musiziert“ auf. Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke betonten die Bedeutung sowohl der Breiten- als auch der Spitzenförderung. Landrat Petrauschke dankte insbesondere Musikschulleiterin Ruth Braun-Sauerwein und ihrem Team für ihr Engagement: „Wir sind stolz auf das hochwertige Angebot, das von der Musikschule von der Früh- bis zur Spitzenförderung für die Menschen bei uns sichergestellt wird“, so der Landrat. 

Das Sinfonieorchester, geleitet von Willi Junker, tauchte den Neumarkt in romantische Klänge und Filmmusiken. Viele Zuhörer wurden angelockt: Sie legten auf ihrem Sonntagsspaziergang eine Pause ein und lauschten dem Jugendblasorchester und den anderen Ensembles. Mechthild Löffler und Juliane Ries brachten mit den Kindern von der musikalischen Früherziehung das Thema „Meer“ auf die Bühne: Mit bunten Tüchern tanzten die Kinder als Fische und besangen die Unterwasserwelt. In die Welt der Rhythmik entführte das Percussion-Ensemble und mischte dabei europäische mit afrikanischer und karibischer Musik.
Einen Einblick in die Arbeit in den Grundschulen vermittelten Susanne Tòth und Stefanie Borkenfeld-Müllers mit den Schülern der kath. Grundschule Alte Heerstraße. Mehrere ehemalige Musikschüler waren zum Auftritt der Rhein-Kreis Neuss Big Band unter der Leitung von Leonhard Gincberg und Waldemar Jankus angereist. Vom Broadway bis hin zu Rock-Jazz Klassikern reichte die Palette, wobei mit Jakob Ahrens ein 11-Jähriger an den Tasten sein Debüt gab. Zum Abschluss des Konzertnachmittags begeisterten die Rockbands der Musikschule, die sich zu einem großen Ensemble zusammen gefunden hatten, das Publikum. Unter Leitung von Michael Bovie spielten sie Songs von den Beatles und auch aktuelle Hits wie „Seven Years auf akustischen Instrumenten. Nicht ohne Zugabe durften die jungen Musiker die Bühne verlassen.

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