Mehr als 5000 Besucher beim Rheinischen Tiertag in Sinsteden

Deutlich mehr als 5000 Besucher verzeichnete der „Rhenag Rheinischer Tiertag“ auf dem Gelände des Kreiskulturzentrums in Sinsteden. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke schaute sich bei seinem Rundgang zusammen mit Museumsleiterin Dr. Kathrin Wappenschmidt auf dem Gelände rund um das Landwirtschaftsmuseum um. Er freute sich über die große Resonanz bei bestem Sommerferienwetter.

Ponys, Reitpferde und Kaltblüter standen bei der Großveranstaltung ebenso im Mittelpunkt wie Kälber zum Anfassen oder Schafe und Esel der Familie Norff aus Zons und des Tollhauser Eselhofs. Über 30 Stände auf dem Bauernhof und im angrenzenden Gelände sorgten für ein reichhaltiges Angebot. Vertreter alter Handwerkskunst wie die „Wollverwandler“, eine Gruppe von Spinnerinnen aus Bochum, zeigten etwa, wie Schafwolle versponnen und weiterverarbeitet wird. Zudem standen selbstgemachte Vogelhäuser, Teddybären, Schmuck oder auch Tee und Honig, Blumengestecke, Süßigkeiten, Obst und Gemüse zum Verkauf.
Der Förderverein des Landwirtschaftsmuseums präsentierte historische landwirtschaftliche Geräte in Aktion. Die Traktorfreunde Stommeln waren mit alten „Schätzchen“ mit angehängten Erntegeräten vertreten. Der Maschinenring Neuss-Mönchengladbach-Gillbach verdeutlichte mit Saatmaschine und Rübenroder, wie sich Erntemaschinen weiterentwickelt haben.

Die Landfrauen und die Bauernschaft des Rhein-Kreises Neuss und Mönchengladbach stellten sich mit einem großen Stand und zahlreichen Angeboten für Jung und Alt vor. Mit ihrem Motto „Rund um die Kräuter“ bezogen sie sich auf die Arzneipflanzen-Ausstellung „Rosskastanien und Hundsrosen“, die noch bis zum 17. September im Kulturzentrum Sinsteden gezeigt wird. Ein abwechslungsreiches Animationsprogramm der „Lernwelt Sinsteden“ für Kinder und die Hüpfburg der Rhenag rundeten das Spektakel ab. Kathrin Wappenschmidt dankte der Gemeinde Rommerskirchen ebenso wie der Rhenag. Der Sponsor des alljährlich im August stattfindenden Spektakels habe stets Wert darauf gelegt, die Veranstaltung als ein Ferienprogramm anzubieten. „Für uns ist der Rheinische Tiertag eine der Hauptveranstaltungen im Jahresprogramm“, so Wappenschmidt.

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