Rund 50 Lehrkräfte aus dem Rhein-Kreis Neuss haben jetzt die Schulbank gedrückt. Bei einem Workshop im Kreismuseum Zons erfuhren sie, wie sie das Thema Berufsorientierung in ihrem Unterricht vermitteln können. Die Kommunale Koordinierungsstelle des Rhein-Kreises Neuss hatte zu der Veranstaltung eingeladen. Sie setzt die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) im Kreis um.

Berufliche Orientierung gehört ab der achten Klasse verbindlich zum Stundenplan. Ziel der KAoA-Initiative ist, den Jugendlichen einen gelungenen Übergang von der Schule in den Beruf zu ermöglichen. Die Schüler aller weiterführenden Schulen sollen von einer Potenzialanalyse und mehreren Berufsfelderkundungen profitieren. Dadurch können sie ihr Schülerbetriebspraktikum gezielter als bisher wählen und nach der Schule den für sie passenden beruflichen Weg einschlagen. Bei dem Workshop lernten die Lehrkräfte mit Hilfe eines bildlich dargestellten roten Fadens verschiedene Elemente der Berufs- und Studienorientierung kennen. Dabei standen zwei Fragen im Mittelpunkt: Wie können die Eltern mit einbezogen werden? Und wie können Schulen den Kontakt zu Unternehmen herstellen? Weitere Informationen zu dem Thema gibt es sowohl für Schulen als auch für Eltern bei der Kommunalen Koordinierungsstelle des Rhein-Kreises Neuss bei Claudia Trampen per E-Mail unter kommunale.koordinierung@rhein-kreis-neuss.de.