Landrat freut sich über 
Erfolg beim Bundesverkehrswegeplan

„Als gutes Zeichen, dass wir gemeinsam etwas erfolgreich bewegen können“, bewertet Landrat Hans-Jürgen Petrauschke die Tatsache, dass der Bau der Bundesstraße 477n in der Gemeinde Rommerskirchen im Bundesverkehrswegeplan 2030 hochgestuft worden ist. Die Ortsumgehung war bisher in der Kategorie „Weiterer Bedarf“ angesiedelt und ist nun als „Vordringlicher Bedarf“ klassifiziert. Dadurch kann die Planung jetzt fortgeführt und zügiger abgeschlossen werden.

Über diese Entwicklung hatte der örtliche Bundestagsabgeordnete Hermann Gröhe den Landrat informiert, der sich gemeinsam mit Rommerskirchens Bürgermeister Dr. Martin Mertens bei Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt für den Bau der B 477n eingesetzt hatte. „Das ist eine starke Nachricht für den gesamten Rhein-Kreis Neuss, denn diese Umgehung wird eine überörtliche Bedeutung in unserem Verkehrsnetz haben“, so Petrauschke. Er freut sich sehr „für die vielen Anwohner, die über den Verkehrslärm stöhnen und nun schneller entlastet werden können“. Der geplante Trassenverlauf soll von der heutigen B 477 bei Anstel in Höhe der Kläranlage verschwenken und hinter dem Bahndamm verlaufen. Damit muss der Verkehr künftig nicht mehr durch Anstel, Frixheim, Butzheim, Eckum und Teile von Rommerskirchen rollen. Die B 477n soll am Rommerskirchener Ortsausgang auf die Bundesstraße 59n münden. Die Beschlussfassung des überarbeiteten Bundesverkehrswegeplans ist Anfang August vorgesehen.

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