Landrat bestätigt Zuschüsse für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer

Die ehrenamtlichen Helfer der Flüchtlingshilfen im Rhein-Kreis Neuss können jetzt auf ein finanzielles Polster zurückgreifen. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke übergab ihnen im Ständehaus in Grevenbroich im Beisein von Kreisdirektor Dirk Brügge die Bescheide über die entsprechende Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen. Die Initiativen hatten die Zuschüsse über das Kommunale Integrationszentrum (KI) Rhein-Kreis Neuss beantragt.

Um das ehrenamtliche Engagement im Flüchtlingsbereich zu stärken, stellt die Landesregierung den Kreisen und kreisfreien Städten, die ein KI betreiben, finanzielle Mittel zur Verfügung. Pro KI konnten erstmals 18.000 Euro für die Arbeit vor Ort abgerufen werden. Das Geld bekommen der Jugendmigrationsdienst für den Rhein-Kreis Neuss für Projekte in Dormagen und Grevenbroich, die evangelischen Kirchengemeinden Kelzenberg, Osterath und Büderich, die evangelische Christuskirchengemeinde in Neuss, die Ehrenamtsbörsen der Stadt Korschenbroich und der Gemeinde Rommerskirchen, der Bürgerverein Ossum-Bösinghoven und die Katholische Arbeitsgemeinschaft für Weiterbildung in Neuss.

Gefördert werden etwa die Begleitung durch Ehrenamtler in der ersten Integrationsphase nach Ankunft in der Kommune, niedrigschwellige Sprach- und Lesegruppen, Spielkreise für Kinder oder Informationsveranstaltungen zu grundlegenden Themen des Flüchtlingsbereichs. Ziel ist es unter anderem, Kindern und Jugendlichen aus geflüchteten Familien so früh wie möglich den Weg zur Schule zu ebnen.

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