„Das Freihandelsabkommens zwischen Japan und der Europäischen Union stärkt auch den Wirtschaftsstandort Rhein-Kreis Neuss“, freut sich Landrat Hans-Jürgen Petrauschke über das heutige Inkraftreten des Freihandelsabkommens zwischen Japan und der EU.

Mit dem Abkommen entsteht die größte Freihandelszone der Welt. „Weltweite Kooperation sichert unsere Zukunft, Abschottung bewirkt das Gegenteil. Die klaren Bestimmungen und die weitreichende Zollfreiheit stärken die Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern. Ich erhoffe mir hiervon neue Arbeitsplätze in unserer international ausgerichteten Wirtschaft“, so Petrauschke. Im Rhein-Kreis Neuss sind rund 50 japanische Unternehmen ansässig. Darunter befinden sich auch Europa- und Deutschlandzentralen von international bekannten Firmen wie Toshiba, Kyocera, Epson, Yakult, Asahi Kasei oder Kawasaki Robotics. Neben Düsseldorf ist der Kreis damit einer der größten Standorte für japanische Investitionen in Deutschland. Japan und die Europäische Union sind gemeinsam für knapp ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung verantwortlich. Nach den USA und China ist Japan die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt und folglich ein bedeutender Absatzmarkt für die europäische Wirtschaft.