Kurzzeitpflege: Schnelle Hilfe für Betroffene

Kein Thema brennt pflegenden Angehörigen derzeit so unter den Nägeln, wie die Kurzzeitpflege. Besonders deutlich wird die aktuelle Unterversorgung an geeigneten Plätzen in der zeitlich begrenzten Pflege vor allem in der Ferienzeit. Ob Hessen, Bayern, Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen, in vielen Städten stehen Kurzzeit- oder Verhinderungspflegeplätze nicht zur Verfügung. Damit kann man als Angehöriger bis zu 56 Tage den Pflegebedürftigen einer vollstationären Pflegeeinrichtung anvertrauen. Die Pflegekassen beteiligen sich dabei an den Kosten. Damit Betroffene entlastet werden und planen können, vernetzen die Einrichtungen der Alloheim-Gruppe ab sofort alle freien Kurzzeitpflegeplätze bundesweit untereinander.

„Aus unserer täglichen Arbeit wissen wir nur allzu gut, wie wichtig die Kurzzeitpflege für Familien mit Pflegebedarf ist“, erläutert Alloheim-Pflegeplatz-Koordinator Thomas Hesse, „wir wollen für eine schnelle und unbürokratische Lösung sorgen und haben bundesweit alle aktuell freien Plätze zentral erfasst.“ Sei es durch einen unvorhergesehenen Ausfall der privaten Pflegeperson, Urlaub, eigene Krankenhausaufenthalte oder wichtige Termine: Es gibt immer wieder Fälle, in denen Familien ihre pflegebedürftigen Angehörigen zeitweise nicht selbst betreuen können. „Hier helfen wir gerne und versorgen in dieser Zeit im Rahmen unserer umfassenden Kurzzeitpflege an allen Standorten“, sagt Thomas Hesse. Wichtig zu wissen ist, dass Kurzzeit- bzw. eine Verhinderungspflege in der Regel auf 56 Tage im Jahr befristet und nur bei Vorliegen eines Pflegegrads möglich ist. Aber auch für Menschen, die sich nach einem Krankenhausaufenthalt noch weiter umsorgen lassen möchten, ist Kurzzeitpflege eine wichtige Pflegeleistung. Nahezu alle Einrichtungen bieten Kurzzeitpflege stationär in einer Pflege-Residenz, als mobile Pflege zu Hause oder auch im Rahmen einer Tagespflege an.

„Vielerorts sind Kurzzeitpflegeplätze derzeit kaum zu bekommen“, weiß Thomas Hesse, „wir vernetzen deshalb freie Plätze und helfen bei der Koordinierung.“ Wie er weiter ausführt, kann man beispielsweise problemlos die zu versorgende Person in einer entfernter liegenden Einrichtung aufnehmen lassen oder auch in der Nähe eines Urlaubsortes, sofern man in Deutschland bleibt. „Dies wird dann von unserem Team entsprechend koordiniert und mit den Angehörigen abgestimmt.“ Grundsätzlich sei das Ziel, „der pflegenden Seite die sonst entstehenden Sorgen zu nehmen“, so Hesse.
Interessenten können sich kostenfrei unter der bundesweiten Service-Telefonnummer 0800-5888797 oder auch per Email Thomas.Hesse@alloheim.de über individuelle Möglichkeiten informieren und auch Plätze reservieren.

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