Kreisverwaltung ist beim Energiesparen auf einem guten Weg

Der Rhein-Kreis Neuss hat in den vergangenen Jahren in seinen Gebäuden erneut Energie gespart und Emissionen reduziert. Das geht aus dem „Energiebericht 2012 – 2014“ hervor, den Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Dezernent Bijan Djir-Sarai und Amtsleiterin Ines Manolias vorgelegt haben. „Die energetischen Maßnahmen zeigen deutliche positive Effekte. Gepaart mit der zunehmenden Sensibilisierung der Nutzer für die Energieeinsparung sowie eine effizientere technische Ausstattung tragen die Bemühungen zur Reduzierung des Energieverbrauchs weiter Früchte“, so Petrauschke.

Dabei ist der Kreis auf gutem Weg: Beim Stromverbrauch hat er seit 2001 rund 13 Prozent eingespart. Bei der Wärmeenergie beträgt das Minus im gleichen Zeitraum etwa 20 Prozent. Das entspricht einer Ersparnis von insgesamt 2,85 Millionen Kilowattstunden. Wie die Experten der Verwaltung berichten, hat der Rhein-Kreis Neuss dadurch seit 2001 die Kohlendioxid-Emissionen durchschnittlich um 600 Tonnen im Jahr reduziert. Der neue Energiebericht listet detailliert auf, wie sich der Verbrauch in den Kreishäusern in Neuss und Grevenbroich, den Berufsbildungszentren, den Förderschulen und den anderen Liegenschaften entwickelt hat. Ein Blick nach vorn fehlt nicht: „Um auch in Zukunft den insgesamt positiven Verlauf fortführen zu können, müssen die Überlegungen zu energetischen Sanierungen – unter Berücksichtigung weiter abgesunkener finanzieller Ausstattung – uneingeschränkt fortgesetzt werden“, berichten die Fachleute.
Zu den geplanten beziehungsweise bereits umgesetzten Projekten gehören der Austausch von Halogen-Leuchtmitteln gegen LED-Paneele im Kreishaus Grevenbroich und das Installieren von sogenannten Präsenzmeldern für die Beleuchtung im dortigen Treppenhaus, die Dachboden-Isolierung in der als „Haus der Sports“ genutzten Villa Walraf in Grevenbroich sowie die Sanierung der Fenster in der Michael-Ende-Schule in Neuss.

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