Kreisstraße 37n: Experten rechnen mit
der Verkehrsfreigabe im Sommer

Der Bau der Kreisstraße 37n zur Erschließung des Gewerbegebiets „Kaarster Kreuz“ mit dem neuen Ikea-Einrichtungshaus nimmt immer mehr Gestalt an. Diese Bilanz zogen Dezernent Bijan Djir-Sarai und Tiefbauamtsleiter Arnd Ludwig im Nahverkehrs- und Straßenbauausschuss des Rhein-Kreises Neuss, der in Grevenbroich unter Vorsitz von Harald Holler tagte. „Mit der Fertigstellung und Verkehrsfreigabe der gesamten Maßnahme kann voraussichtlich im Juni/Juli 2017 gerechnet werden, soweit es keinen Wintereinbruch mit längeren Frostperioden geben wird“, heißt es im Sachstandsbericht für die zuständigen Politiker.

Die wesentlichen Brückenbauarbeiten sind bereits abgeschlossen. Nachdem das Geländer montiert worden ist, wird nun die Straßenbeleuchtung angebracht. Auch beim Straßenbau kommt das Kreistiefbauamt gut voran. Die Anlage der Wirtschafts- und Radwege im südlich der Brücke gelegenen Bereich hat begonnen und wird bei frostfreiem Wetter weitergeführt. Die Beton- und Stahlbetonarbeiten an der Regenwasserbehandlungsanlage sind abgeschlossen. Die Grünflächen werden von der Stadt Kaarst im Frühjahr angelegt. Die Installation von Ampeln, Schildern und Markierungen schließt den Kreis. Eine öffentlich-private Partnerschaft macht das 15-Millionen-Euro-Vorhaben „Kreisstraße 37n“ möglich. Zwei Millionen hat der Grunderwerb gekostet, 13 Millionen betragen die Baukosten. Der Rhein-Kreis Neuss finanziert neun Millionen Euro, die Stadt Kaarst und die Firma Ikea bezahlen jeweils drei Millionen. Die K 37n wird 1220 Meter lang und alleeartig bepflanzt werden.
Im Dezember 2012 wurde der entsprechende Bebauungsplan als planungsrechtliche Grundlage für die K 37n offengelegt. Ab Juni 2013 erfolgten die Abstimmungsgespräche mit der Regiobahn, dem Nordkanalverband, Straßen.NRW, dem Landschaftsverband Rheinland sowie verschiedenen Dezernaten der Bezirksregierung Düsseldorf. Im Dezember 2013 schlossen der Rhein-Kreis Neuss, die Stadt Kaarst und die Firma Ikea ihre Finanzierungsvereinbarung. Anfang 2015 begannen die ersten Arbeiten.

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