Konferenz für Gesundheit, Pflege und Alter: 
Vorsorge und Prävention waren die Hauptthemen

Die Themen Vorsorge und Prävention standen im Mittelpunkt bei der siebten Konferenz für Gesundheit, Pflege und Alter des Rhein-Kreises Neuss. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke begrüßte 55 Besucher bei der Veranstaltung im Kreishaus Grevenbroich. 

Der Landrat betonte, dass das Thema Prävention dem Rhein-Kreis Neuss schon seit vielen Jahren am Herzen liegt. „Wir haben bereits viele gute Projekte und Programme der Gesundheitsförderung, insbesondere im Rahmen der Kinder- und Jugendgesundheit, auf den Weg gebracht“, so Petrauschke. Zurzeit wird das Projekt „aufgeweckt“ von acht Krankenkassen und einer Unfallkasse finanziell unterstützt. Dabei werden Eltern und Kinder in verschiedenen cer Stadtteilen von der Schwangerschaft bis zur Einschulung begleitet. Hans-Werner Stratmann, Regionaldirektor der AOK Rhein-Land/Hamburg, stellte die aktuellen Entwicklungen des Präventionsgesetzes auf Landes- und Regionalebene vor. Die gesetzlichen Krankenkassen, die Unfall- und Rentenversicherungen und das Land NRW haben Ende August 2016 die Landesrahmenvereinbarung Prävention unterzeichnet. Mit im Boot sind die Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion NRW, und der LRV NRW. Ziel ist, die Gesundheit und damit die Lebensqualität der Menschen in Nordrhein-Westfalen zu verbessern. Außerdem stellten sich mehrere Pflegeschulen im Rhein-Kreis Neuss vor. Michael Sonntag, stellvertretender Leiter des Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe, und Holger Puchalla, Geschäftsführer der medicoreha Welsink Akademie, präsentierten ihre Einrichtungen. In der nächsten Konferenz am 31. Mai 2017 werden mit dem Fachseminar für Altenpflege der Caritas, der St. Elisabeth Akademie und der Johanniter Unfallhilfe-Schule für Rettungshelfer und Rettungssanitäter weitere Bildungseinrichtungen vorgestellt.

Abschließend berichtete Dr. Silvia Eller vom Kreisgesundheitsamt über die Fortschreibung des Euregio-Projekts. Alice Bieberich-Muckel vom Kreissozialamt informierte über die örtlichen Planungen des Alten- und Pflegegesetzes NRW, die Prüfungen des Wohn- und Teilhabegesetzes und die Prüfungen der Heimnotwendigkeit.

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