Konferenz für Gesundheit, Pflege und Alter: 
Dank an Ärzte für Flüchtlingsbetreuung

Bei der sechsten Konferenz für Gesundheit, Pflege und Alter des Rhein-Kreises Neuss dankte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke den beiden Ärzten Dr. Friedrich Korsten und Dr. Lothar Biskup für ihr besonderes Engagement bei der medizinischen Betreuung der Flüchtlinge. Die beiden Mediziner berichteten in der Veranstaltung von ihren Einsätzen und betonten, dass die Organisation des Aufnahmeverfahrens im Rhein-Kreis Neuss für andere Kommunen beispielhaft sei. Motivierte und hilfsbereite Mitarbeiter sorgen mit für einen reibungslosen Ablauf. 

Rund 65 Mitglieder unter anderem aus Kreistagsfraktionen, Kreisverwaltung, Städten, Ärzteschaft, Wohlfahrtsverbänden und Krankenkassen nahmen an der Konferenz im Kreishaus Grevenbroich teil. Prof. Dr. Karl Mosler, emeritierter Professor am Institut für Ökonomie und Statistik der Universität zu Köln, sprach über das Thema „Risiko verstehen – Risiko messen“. Krankheiten wie zum Beispiel Krebs werden seiner Erfahrung nach häufig überschätzt, während das Risiko unter anderem von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oft unterschätzt wird. Werner Schell vom Vorstand des Selbsthilfenetzwerks Pro Pflege stellte seinen Verein vor: Das Netzwerk setzt sich als Zusammenschluss von Personen, Vereinen und Einrichtungen sowohl regional als auch bundesweit für die Belange der pflegebedürftigen Menschen und der sie betreuenden Personen ein. Zwei Mal im Jahr lädt es zur Diskussion im Rahmen des Pflegetreffs ein. Über die Bedarfsprüfungen in der Sozialhilfe informierte Gerd Gallus, Mitarbeiter des Kreissozialamtes, die Anwesenden.

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