Kfz-Innung lädt Autofahrer bis Ende Oktober zum Gratis-Check ein

„Licht schafft Sicht“ – unter diesem Motto lädt die Kfz-Innung Rhein-Kreis Neuss zum kostenlosen Licht-Test ein. Bis Ende Oktober können Autofahrer die Beleuchtung ihres Wagens in einem der rund 160 Innungs-Fachbetriebe im Kreisgebiet überprüfen lassen. Korschenbroichs Bürgermeister Marc Venten ging mit gutem Beispiel voran: Er ließ die Scheinwerfer seines Dienstwagens in der Kfz-Werkstatt AL Cars von Arthur Lachnik checken. Nach wenigen Minuten erfuhr er das Ergebnis: „Alles in Ordnung.“

Das ist längst nicht bei allen Autos so. Mal funktioniert das Bremslicht nicht, mal ist eine Glühlampe defekt oder sie hat die falsche Lichtfarbe – „auf den ersten Blick fällt es oft nicht auf, dass die Beleuchtung des Autos fehlerhaft ist“, sagt Helmut Birrewitz, stv. Obermeister der Kfz-Innung Rhein-Kreis Neuss. Das sei gerade in der beginnenden dunklen Jahreszeit riskant: „Im letzten Quartal des Jahres nimmt die Anzahl die Unfälle erfahrungsgemäß zu“, berichtet Birrewitz. Der Licht-Test dauert nur wenige Minuten und trägt viel zur Sicherheit auf den Straßen bei. Die Experten in den Kfz-Betrieben prüfen sämtliche Scheinwerfer, Begrenzungs- und Parkleuchten, Bremslichter, Schlusslichter, Warnblinkanlage, Fahrtrichtungsanzeiger und Nebelschlussleuchte. Wenn alles in Ordnung ist, wird die Licht-Test-Plakette auf die Windschutzscheibe geklebt. Kleinere Mängel beheben die Fachleute bei dem Gratis-Check sofort. Nur notwendige Ersatzteile und umfangreiche Einstellarbeiten müssen bezahlt werden.
Auch nach dem Check sollten Autofahrer auf die Beleuchtungsanlage ihrer Fahrzeuge achten, rät Helmut Birrewitz. Verschmutzte Scheinwerfer reduzieren die Sichtweite. Birrewitz: „Schon nach einer halben Stunde Fahrt schlucken die schmutzigen Lampen 60 bis 80 Prozent des Lichts.“ Deshalb empfiehlt er, regelmäßig die Scheinwerfer und Heckleuchten zu säubern. Beschlag an den Scheiben verschwindet mit einem Antibeschlagschwamm oder -tuch, vorbeugend hilft auch ein Antibeschlag-Spray. Wichtig sei zudem ein Rundgang ums Auto bei eingeschalteter Warnblinkanlage und Beleuchtung. Wer dabei feststellt, dass er „einäugig“ fährt, sollte defekte Glühlampen austauschen und Ersatzlampen im Handschuhfach deponieren.
Den Licht-Test gibt es seit 60 Jahren, er ist Deutschlands größte und älteste Verkehrssicherheitsaktion, wie Klaus Koralewski, stv. Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Niederrhein, erläutert. Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe organisiert ihn gemeinsam mit der Verkehrswacht unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Übrigens: Wer im Oktober zum kostenlosen Licht-Test in einen Kfz-Innungsfachbetrieb fährt, gewinnt nicht nur an Sicherheit, sondern hat auch die Chance auf ein neues Auto. Skoda verlost als Autopartner des Licht-Tests 2016 einen Skoda Rapid Spaceback im Wert von 22.500 Euro.

Kompetente Ansprechpartner für das Licht am Auto gibt es unter www.kfz-meister-finden.de, weitere Informationen unter www.licht-test.de.

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