Joachim-Fontheim-Preis an Sopranistin Amelie Müller

Die Sparkassen-Kulturstiftung Krefeld verleiht 2016 zum vierten Mal den Joachim-Fontheim-Preis zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses am Theater Krefeld und Mönchengladbach. 

Der Preis geht in diesem Jahr an die Sopranistin Amelie Müller (* 1986). Diese Entscheidung traf der Joachim-Fontheim-Beirat der Sparkassen-Kulturstiftung Krefeld unter Vorsitz von Oberbürgermeister Frank Meyer. Die Sopranistin wurde am 9. Juli 1986 in Berlin geboren. Sie begann ihre künstlerische Ausbildung auf dem Violoncello, entschied sich aber bald für ein Gesangsstudium, das sie an der Universität der Künste (UdK) Berlin bei Prof. Ute Trekel Burkhardt begann und später bei Dagmar Schellenberger abschloss. Sie ist regelmäßiger Gast beim Festival „Dorf macht Oper“ in Brandenburg, unter anderem 2014 als Belinda und 2013 als Le Feu/Rossignol in Maurice Ravels „L’enfant et les sortilèges“. Außerdem verkörperte sie die Rolle der Isabelle in André Campras „Le Carnaval de Venise“ mit Maison Voltaire in Berlin. Zahlreiche solistische Konzerte führten sie unter anderem in das Schlosstheater Rheins-berg, das „Teatrul national de Opereta“ Bukarest, die Gedächtniskirche und die Philharmonie Berlin.

Kommentare sind geschlossen.