Ist das „Knacken“ beim Chipsessen das Geheimnis des Suchtfaktors?!

Bürgermeister Herr Klaus Krützen konnte sich gestern mit dem Werksleiter Herrn Markus Kröcher ein Bild des Prozessablaufes und der hochmodernen Fertigung  im Werk Wevelinghoven machen: „Ich bin immer wieder beeindruckt über den hohen Grad an Technologie und je mehr Einblicke ich hinter die Kulissen von Betrieben werfen darf, was unsere Stadt alles zu bieten hat!“

Seit 1978 zählt Wevelinghoven zu fünf Produktionsstätten in Deutschland, wobei die Zentrale in Köln ist. Zunächst gab es auf dem Gelände Pfeiffer & Langen nur die Zuckerherstellung. Aufgrund der saisonalen Schwankungen der Produktion suchte man seinerzeit jedoch weitere Produkte um die Leerzeiten zu füllen –  die Idee waren Chips. Neben Funny-Frisch, Chio, Pombär oder goldfischli und werden auch Herstellermarken für verschiedene Discounter von dort an den Einzelhandel vertrieben. Mit rund 300 Mitarbeitern gehört Intersnack schon lange zu einem der größten produzierenden Gewerbebetriebe in Grevenbroich und bildet Fachkräfte für Lebensmitteltechnik selbst aus. Neben zahlreichen Audits hat das Unternehmen zudem jüngst die TOP-Arbeitgeber-Auszeichnung erhalten, erläuterte Herr Kröcher dem Bürgermeister und den Wirtschaftsförderern Ulrich Held und Carina Lucas.

Auch für die Zukunft ist Intersnack in Grevenbroich gut gerüstet: Kurzfristig starten nach den Osterferien die Vorbereitungen zur EM-Zeit, in der nicht nur wegen Weltmeister und Werbeträger Bastian Schweinsteiger die Nachfrage erfahrungsgemäß steigt. Und auch auf längere Sicht- Neben einem Forschungslabor, das stetig neue Produkte testet und entwickelt, hat Intersnack am Standort Grevenbroich gute Expansionsmöglichkeiten. Und zur Frage des Suchtfaktors… Forscher behaupten, es liege an der Zusammensetzung der Zutaten und dabei ist das grobe Rezept relativ einfach: Kartoffel (je nach Saison sind es verschiedene Sorten der regionalen Landwirtschaft) plus Sonnenblumenöl und noch Salz oder Gewürz hinzugefügt: fertig sind die Kartoffelchips!

Doch was macht diese und andere Snacks so unwiderstehlich, wenn man einmal begonnen hat? Vielleicht doch die Rezeptur oder das Geräusch des „Knackens“?! Der besondere Geschmack wird wohl das Geheimnis von Intersnack bleiben. Herr Krützen gestand, dass er besonders bei der Sorte „Currywurst“ schwach werden kann.

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