Integration und Sicherheit bedingen einander

Der präventive Ansatz der Rommerskirchener Sicherheits- und Integrationspolitik lockte Ibrahim Yetim, Landtagsabgeordneter und integrationspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Parlament, vor kurzem in die Gillbachgemeinde. 

Die Flüchtlingssituation stellt die Kommunen vor große Herausforderungen. Neben dem vordringlichen Problem der Integration, gibt es in der Bevölkerung ein wachsendes Gefühl der Unsicherheit. Dass es sich dabei insbesondere um „gefühlte“ Unsicherheit handelt, bestätigen die jährlichen Berichte der Kreispolizeibehörde zur Kriminalitätsstatistik. Dennoch läutete Bürgermeister Dr. Mertens im vergangenen Jahr eine Sicherheitsoffensive mit dem 11-Punkte-Plan für Sicherheit und Integration ein. „Rommerskirchen ist ein Paradebeispiel für die erfolgreiche und notwendige Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Behörden. Für eine nachhaltige Sicherheitslage stellt dies eine Schlüsselrolle dar“, betonte der stellvertretende innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Yetim.

„Die Gemeinde Rommerskirchen arbeitet intensiv mit der Polizei und dem Ausländeramt zusammen, um präventiv potentielle Gefahren zu beseitigen“, erklärte hierzu Bürgermeister Dr. Mertens. Gemeinsam kontrolliere man zudem regelmäßig Flüchtlingsunterkünfte: „Wir wollen sicher sein, dass in unseren Unterkünften auch nur diejenigen Menschen leben, die entsprechend registriert wurden und den Behörden bekannt sind.“ „Integration kann nur funktionieren, wenn Menschen bestehende Ängste genommen werden. Sicherheit und Integration bedingen einander – vor diesem Hintergrund nehme ich viele positive Impulse aus der Gemeinde Rommerskirchen mit nach Düsseldorf“, resümierte Yetim den Erfahrungsaustausch mit Bürgermeister Dr. Mertens.

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