Grevenbroicher Sitzballer spielten in Gummersbach

Durchwachsenes Wochenende für die Tiger-Shorts. Am vergangenen Samstag stand für die Sitzballer aus Grevenbroich der zweite Turniertag in der Oberliga auf dem Programm. Nach dem ersten Spieltag im November besaßen die Tiger-Shorts ein Punktekonto von 6:4 und lagen an vierter Stelle in der Tabelle des BSRNW. Spielercoach Horst Baum konnte wieder nur auf eine Rumpftruppe zurückgreifen, die auch noch gesundheitlich angeschlagen war. Man hoffte trotzdem mit 8 von 10 Punkten nach Hause fahren zu können.

Das erste Spiel hatten die Grevenbroicher gegen den Erzrivalen aus Köln zu bestreiten – man spielte ruhig und besonnen. Mit dem Ergebnis von 22:16, aus Sicht der Tiger-Shorts, konnte man den ersten Sieg und die ersten beiden Punkte einfahren. Der nächste Gegner war die BSG-Herne, die bisher ungeschlagen waren. Warum sie bisher ungesiegt waren, zeigten die Herner Spieler dann auch eindrucksvoll, indem sie mit 27:16 klar gewannen. Nun ging es gegen Gummersbach II., die den Grevenbroichern generell sehr gut liegen. Am ersten Spieltag hatte man jedoch zwei Punkte abgeben müssen und das sollte sich natürlich nicht wiederholen. Es war ein spannendes Match, bei dem die Konzentration in der zweiten Spielhälfte bei den Gummersbachern nachließ. Die Schlossstädter sicherten sich somit die nächsten zwei Punkte mit einem Ergebnis von 21:18. Das Spiel gegen Rheinhausen-Moers konnte man locker angehen, da die Spielgemeinschaft einen Spieler aus der höhereren Landesliga einsetzte. Somit hatten die Schlossstädter die zwei Punkte schon sicher.

Gegen Ende des Turniers kam das Spiel gegen die Gummersbacher-Damen. Der Coach der Tiger-Shorts hatte die Parole herausgegeben, nicht mit Kraft, sondern mit Raffinesse zu spielen. Von der linken Seite sollte der Ball mehr gelegt werden, weil die Angreiferin auf der Gegenseite nicht ihren besten Tag hatte und die Spielerin hinten in der Mitte nicht so weit vorkam. Der Grevenbroicher Angreifer wollte aber mit Druck gewinnen. Das half aber nichts, weil die Gummersbacher Damen gekonnt alle Bälle abfingen und sich in einen richtigen Rausch spielten. Somit mussten die Grevenbroicher die beiden Punkte abgeben. Am Ende erspielten sich die Sitzballer wieder ein weiteres Punktekonto von 6:4, in der Summe 12:8. Weiterhin steht man auf dem vierten Platz.

Am 12. März 2016 sind die letzten Spiele in Grevenbroich. Vielleicht ist dann noch etwas möglich.

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