GPA NRW legt Prüfbericht vor

527 Seiten stark ist der überörtliche Prüfbericht der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) NRW, den Thomas Nauber, Thorsten Mindel und Julia Richter jetzt an Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Kreiskämmerer Ingolf Graul im Grevenbroicher Kreishaus übergaben.

Anschließend stellten die GPA-Vertreter im Rechnungsprüfungsausschuss des Kreises die Finanzeckwerte und Methodik des Prüfberichtes vor. GPA-Abteilungsleiter Thomas Nauber machte deutlich, dass der Bericht nicht nur die Rechtmäßigkeitsprüfung zum Ziel hat, sondern auch Finanz- und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen durch den interkommunalen Vergleich von überwiegend quantitativen Kennzahlen ermöglicht. Hierzu hat die GPA zwischen 2015 und 2017 alle 30 Kreise sowie die Städteregion Aachen unter anderem hinsichtlich ihres Einsatzes von Finanzressourcen und aufgabenbezogenen Personaleinsatzes verglichen. Die Vergleiche sollen Transparenz herstellen, mögliche Unterschiede zwischen den Kreisen aufzeigen und so eine Standortbestimmung ermöglichen. Allerdings räumten die Prüfer auch ein, dass der Umfang der Vergleiche aller NRW-Kreise auch zu Lasten der Analysetiefe gehen musste. So enthält der Prüfbericht, anders als in den Vorjahren, keine Benchmarks als Instrument der Wettbewerbsanalyse und auch keine Handlungsempfehlungen für die Kreise. Der GPA-Bericht wurde im Rechnungsprüfungsausschuss unter Vorsitz von Dieter Jüngerkes ohne weitere Aussprache zur Beratung in die nächste Sitzung verwiesen.

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