Förderschüler produzierten Klangcollage im Kreismedienzentrum

Förderschüler produzierten Klangcollage im Kreismedienzentrum

Mit Mikrophon und Aufnahmegerät waren jetzt 12 Schüler der Michael-Ende-Schule in ihren Klassenräumen und auf ihrem Schulhof in Neuss-Reuschenberg unterwegs. Vier Wochen lang nahmen sie mehr als 50 Töne und Geräusche aus dem Schulalltag auf – vom Pausengong bis hin zu Instrumenten im Musikunterricht.

Im Kreismedienzentrum in Holzheim produzierten die Mädchen und Jungen von der Sprachförderschule des Rhein-Kreises Neuss vier Wochen später unter der Anleitung von Hans-Peter Beyenburg daraus eine Klangcollage. Im Tonstudio lernten die Schüler die Begriffe Schnitt, Blende und Abmischen kennen, während sie Hans-Peter Beyenburg bei seiner Arbeit über die Schulter blickten. In den Kunststunden nahmen sie unter Anleitung ihrer Lehrerin Hilgrid Rekowski Geräusche aus dem Schulalltag auf. Im Anschluss daran sortierten und bearbeiteten sie ihre Dateien und brachten alles in einer interessanten Collage zusammen. Kunstlehrerin Hilgrid Rekowski hatte dieses Projekt ausgehend vom Soundhunting, einer eigenen Musikrichtung, bei der aus Alltagsgeräuschen Musik gemacht wird, entwickelt. Dabei ist das Hörerlebnis individuell: Jeder verbindet eine eigene Geschichte mit den Geräuschen. Und bei vielen tauchen Erinnerungen an die Schulzeit auf. Die Schüler erfuhren, dass auch digitale Medien und Werkzeuge gestalterische Chancen bieten. Weitere Informationen zur Zusammenarbeit des Kreismedienzentrums mit Schulen gibt es bei Hans-Peter Beyenburg unter Telefon 02131 6619160.