Erfolgreiche Zertifizierung am Kreiskrankenhaus Grevenbroich St. Elisabeth

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen wird im medizinischen Bereich immer wichtiger. Das Kreiskrankenhaus Grevenbroich St. Elisabeth ist auf dem Weg zu einer noch moderneren Patientenversorgung jetzt einen weiteren Schritt nach vorne gegangen: Am 27. März 2015 hat das Kreiskrankenhaus den Audit im „Alterstraumatologischen Zentrum Grevenbroich“ erfolgreich bestanden, das Zertifikat hat uns heute erreicht. Jetzt sind wir offiziell ein zertifiziertes Zentrum.

Glückwünsche zu dieser Auszeichnung kamen direkt von höchster Stelle: „Ich freue mich, dass Leistung und Einsatzbereitschaft meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu dieser erfolgreiche Zertifizierung geführt haben“, teilte Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Kreises Neuss, mit. Auch unser Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe gratulierte bereits im April. Krankenhausdirektor Ralf H. Nennhaus ergänzt: „Für uns ist diese Auszeichnung ein weiterer wichtiger Baustein und Beweis dafür, dass wir unseren Patienten die bestmögliche medizinische Versorgung bieten können.“

Mit zunehmendem Alter leidet ein immer höherer Anteil der Bevölkerung durch Stürze und sonstige Frakturen an einer Entgleisung des zuvor bestehenden Gleichgewichts. Es kann zur deutlichen Einschränkung der Lebensqualität mit Schmerzen und funktionellen Einschränkungen bis hin zur Pflegebedürftigkeit kommen. Um dem entgegenzuwirken, sind neue Versorgungsstrukturen erforderlich. Im Wissen um die Zusammenhänge von frühzeitigem Operationszeitpunkt, zeitnah einsetzender multidisziplinärer geriatrischer Therapie, der schnellstmöglichen Wiedererlangung der Mobilität und der sozialen Wiedereingliederung, müssen alle Kenntnisse und Fähigkeiten der einzelnen Fachdisziplinen gebündelt und zur Behandlung des älteren, verunfallten Patienten zusammengeführt werden.

Aus diesem Grund ist das „Alterstraumatologische Zentrum Grevenbroich“ entstanden. Ein interdisziplinäres und erfahrenes Team aus Unfallchirurgen, Anästhesisten, Geriatern, Pflegekräften, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten sowie bei Bedarf der Logopädie, der Sozialberatung und der Seelsorge, betreut unsere Patienten im höheren Lebensalter, die eine Verletzung erlitten haben. Alle weiteren im Hause vorhandenen Fachabteilungen und Konsilärzte stehen für die Mitbetreuung selbstverständlich ebenfalls zur Verfügung.

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