Erfolgreiche Re-Auditierung der Grevenbroicher Unfallchirurgie

Gute Nachrichten für das Kreiskrankenhaus Grevenbroich St. Elisabeth: Der Unfallchirurgie des Hauses wurde im Rahmen der zweiten Re-Auditierung bestätigt, dass sie weiterhin alle Anforderungen zur Behandlung von Schwerverletzten nach den Kriterien des Weißbuchs (enthält Empfehlungen zur Struktur, Organisation und Ausstattung der Schwerverletztenversorgung in der Bundesrepublik Deutschland) der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) erfüllt. Die Zertifizierung ist die Grundlage zur weiteren Beteiligung im regionalen TraumaNetzwerk Düsseldorf.

Jedes Jahr erleiden über 35.000 Menschen in Deutschland schwere, oft lebensbedrohliche Verletzungen. Die Überlebenschance sinkt mit jeder Viertelstunde und hängt somit also entscheidend von der Rettungsdauer sowie der zeitnahen, dem individuellen Verletzungsmuster angepassten Behandlung in spezialisierten Kliniken ab. Die unfallchirurgische Abteilung des Kreiskrankenhauses Grevenbroich St. Elisabeth unter der Leitung von Chefarzt Professor Lothar Köhler ist als lokales Traumzentrum dem Trauma-Netzwerk Düsseldorf angeschlossen. Dieses Netzwerk umfasst zurzeit 14 Kliniken im Großraum Düsseldorf, die sich verpflichtet haben, rund um die Uhr bei der Behandlung schwerverletzter Patienten zusammen zu arbeiten und auch in Ausbildung und Qualitätssicherung eng zu kooperieren. So ist zum Beispiel eine sofortige digitale Röntgenbildübertragung in das Universitätsklinikum Düsseldorf seit mehr als einem halben Jahr im Kreiskrankenhaus möglich oder auch die rasche Verlegung eines schwerverletzten Patienten mit beispielsweise neurochirurgischem Handlungsbedarf zu einem überregionalen Versorger im Netzwerk garantiert. Der Großteil der schwerverletzten Unfallopfer kann aber im Kreiskrankenhaus Grevenbroich St. Elisabeth umfassend und adäquat versorgt werden. Dies wird durch einen optimal ausgestatteten und ständig überprüften Schockraum sowie durch ein definiertes sofort verfügbares Notfallteam gewährleistet. Alles in allem werden auf diese Weise optimale Bedingungen für schwerverletzte Unfallopfer geschaffen.

Das unfallchirurgische Know-how des Kreiskrankenhauses entspricht natürlich dem aktuellen Wissenschaftsstand. Die Knochenbruchbehandlung erfolgt mit modernsten Implantaten, die dem Patienten eine frühe Mobilisation erlauben. Dies ist insbesondere für die immer älter werdenden Patienten eine Grundvoraussetzung, um ihre Selbstständigkeit zu erhalten. Komplettiert wird die traumatologische Expertise durch das seit März 2015 zertifizierte Alterstraumazentrum im Kreiskrankenhaus Grevenbroich St. Elisabeth.

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