Erfolgreiche Kooperation bei der Integration von Menschen mit Berufsträumen

Sabrina Kröckel hat sich in der Senioren-Residenz Bernadus einen lang gehegten Wunsch erfüllt: Dort kann sie sich endlich in der Betreuung von Senioren engagieren. Ermöglicht haben Sabrinas Berufstraum die Varius Werkstätten der Lebenshilfe Rhein-Kreis-Neuss und die Alloheim-Pflegeeinrichtung im Rahmen eines betriebsintegrierten Außenarbeitsplatzes.

„Soziales Engagement sind bei Varius und Alloheim sehr wichtig. Nicht nur für die uns anvertrauten Menschen, sondern auch für die ganze Region“, erklären der Varius-Beauftragte Benjamin Ulkan und Alloheim-Residenzleiter Carsten Körner einstimmig. Die Vernetzung aller Marktteilnehmer im Sozial- und Gesundheitswesen sei ein wichtiger Baustein des Gesundheitswesens und damit auch der Gesellschaft der Zukunft. „Sabrina ist ein Leuchtturm-Beispiel für bereichsübergreifende Kooperation im Sozial- und Gesundheitswesen – und das zum Vorteil aller Beteiligten“, beschreibt Carsten Körner dieses wichtige Integrationsmodell.
„Sabrina hatte bereits bei ihrer Aufnahme in die Varius-Werkstatt im Jahr 2014 den großen Wunsch in der Senioren-Residenz Bernardus in der Mathias-Esser-Straße zu arbeiten. Dies konnten wir dann im Rahmen eines ausgelagerten Berufsbildungsplatzes ermöglichen“, beschreibt Benjamin Ulkan. Sabrinas Vertrag war zunächst auf die Zeit der zweijährigen Berufsbildung ausgelegt. Einmal pro Woche arbeitete sie während dieser Zeit noch weiterhin in ihrer Arbeitsgruppe im hauswirtschaftlichen Bereich der Werkstätten-Küche.

Nach diesen zwei Jahren sind sich nun die Kooperationspartner einig: Sabrina hat sich sehr gut eingearbeitet. Das Hauspersonal, wie auch die Bewohner möchten sie nicht mehr missen. „Wir haben eine tolle Entwicklung bei Sabrina als Kollegin festgestellt, von der nicht nur sie selbst, sondern auch unsere Bewohner profitieren“, berichtet Bernardus-Pflegedienstleiterin Ulrike Hauschild. Dementsprechend wurde kürzlich Sabrinas Vertrag nach Beendigung der beruflichen Bildung unbefristet verlängert.  Jetzt arbeitet sie ganze fünf Tage in der Woche, ist zuständig für eine Wohnbereichsküche und freut sich in der Alloheim Senioren-Residenz ihren Traumjob ausüben zu können.
„Diese Kooperation ist ein weiteres erfolgreiches Beispiel dafür, wie der Übergang behinderter Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt durch passende Maßnahmen zielgerichtet gefördert werden kann“, resümiert Benjamin Ulkan. Aufgrund dieses sozialen Erfolgsprojekts haben sich die Varius-Werkstätten und die Alloheim Senioren-Residenz darauf verständigt, die Zusammenarbeit in 2017 mit der Integration von weiteren Mitarbeitern zu intensivieren.

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