Ehrenamtler 
bringen Flüchtlingen deutsche Sprache bei

Mittlerweile engagieren sich über 1000 Ehrenamtler für Flüchtlinge im Rhein-Kreis Neuss. Darunter befindet sich auch eine Gruppe aus Korschenbroich, die im Technologiezentrum Glehn (TZG) rund 20 geflohenen Menschen Deutsch-Unterricht erteilt. Das Technologiezentrum bietet dazu die passende Ausstattung, so dass die Zuwanderer über das PC-Programm www.iwdl.de („Ich-will-Deutsch-lernen.de“) mit Kopfhörern und Mikrofonen die Sprache unter Anleitung der ehrenamtlichen Helfer lernen können.

Jetzt sahen sich Kreisdirektor Dirk Brügge, Bürgermeister Marc Venten, sein Kämmerer Thomas Dückers und Benjamin Josephs, der Flüchtlingsbeauftragte des Rhein-Kreises Neuss, das Projekt im Beisein von TZG-Geschäftsführer Norbert Kothen einmal näher an. Ehrenamtlerin Regina Jansen erklärte ihnen die Vorgehensweise.
Damit auch die Mütter Zeit haben, Deutsch zu lernen, kümmern sich Helfer während des Unterrichts um die Flüchtlingskinder und verbringen die Zeit mit ihnen mit Malen, Spielen und ersten Sprachversuchen. Dabei wird noch tatkräftige Unterstützung gesucht. Hiltrud Weishaupt-Stappen koordiniert die Raumverteilung. Sie, Burkhard Haag, Maria Grünwald-Salomon, Uta Thielen, Gisela Segbert, Faria Nazari, Petra Koch, Cordula Langkamp, Elke Umbach, Barbara Lechthaler, Gisela Heidemanns und Lothar Krüll  bilden ein starkes Team, das die Flüchtlinge im Wechsel täglich zwei bis drei Stunden unterrichtet.

Kreisdirektor Brügge freut sich über das ehrenamtliche Engagement: „Die zusätzlich zu den regulären Sprachkursen durchgeführten Seminare der Ehrenamtler tragen dazu bei, dass die Flüchtlinge im Rhein-Kreis Neuss schneller Deutsch lernen und damit auch früher eine wichtige Voraussetzung für eine gelingende Integration erfüllen. Ich bin dankbar, dass sich dafür so viele unserer Bürgerinnen und Bürger engagieren.“

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