Die NRW-Stiftung unterstützt Ausstellung über Feldbahnen

In ihren Eigenschaft als ehrenamtliche Regionalbotschafter der Nordrhein-Westfalen-Stiftung überbrachte das Ehepaar Irmgard und Jürgen Hildebrandt gestern gute Nachrichten nach Rommerskirchen: Der Verein Feld- und Werksbahn-Museum Oekoven e. V. erhält einen Zuschuss in Höhe von 14.000 Euro. 

Zusammen mit weiteren Fördergeldern des Landschaftsverbandes Rheinland kann können die Vereinsmitglieder nun in der Museumshalle eine moderne Ausstellung über Feldbahnen einrichten.
Bürgermeister Dr. Martin Mertens, Vereinsvorsitzender Marcus Mandelartz mit Ehefrau Ute und Kreisdezernent Tillmann Lonnes erläuterten gemeinsam die Pläne für die geplante Dauerausstellung. Das mit Fachleuten erarbeitete Ausstellungskonzept sieht zehn Themeninseln mit Touchscreen-Monitoren und Ton- und Filmstationen vor. Im Fokus werden zukünftig die Geschichte und Funktion der Feld- und Werksbahnen und die Einsatzgebiete der Fahrzeuge stehen: im Bergbau, als Ziegeleibahn oder Trümmerbahn. Eine Schauwerkstatt soll zudem Einblicke in laufende Reparatur- und Restaurierungsarbeiten geben.
Das Ehepaar Hildebrandt betonte, das langjährige und erfolgreiche Engagement des Vereins sei entscheidend für die erneute Förderung der NRW-Stiftung gewesen. Aus bescheidenen Anfängen habe sich ein Feld- und Werksbahnmuseum entwickelt, das unter Eisenbahnfreunden heute zu den ersten Adressen zählt. Bereits zweimal konnte die NRW-Stiftung den Verein bei seinen Aktivitäten unterstützen: Vor zwanzig Jahren half sie bei der Restaurierung einer alten Dampflok und vor zehn Jahren beim Bau der Ausstellungshalle, in der nun die neue Dauerausstellung geplant ist.

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