Die Europäische Energieunion aus regionaler Sicht

Der Rhein-Kreis Neuss und der Rhein-Erft-Kreis sind mit ihren Braunkohle-Kraftwerken im besonderen Maß von der Energiewende und dem sich abzeichnenden Strukturwandel betroffen. Besondere regionale Herausforderung sind, Arbeitsplätze zu sichern beziehungsweise neue zu schaffen und die Energieversorgung zu weiterhin vertretbaren Preisen zu ermöglichen.

Vor diesem Hintergrund hatten die beiden Kreise jetzt gemeinsam mit dem „Europe Direct“-Informationszentrum Mittlerer Niederrhein und der RWE Power AG auf Schloss Paffendorf in Bergheim zu einer Konferenz über „Die Europäische Energieunion aus regionaler Sicht“ eingeladen. Landrat Michael Kreuzberg aus dem Rhein-Erft-Kreis sowie Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Kreisdirektor Dirk Brügge aus dem Rhein-Kreis Neuss begrüßten die Konferenzteilnehmer – darunter auch eine Delegation um Landrat Henryk Jaroszek aus dem Kreis Mikolów in Schlesien, dem polnischen Partnerkreis des Rhein-Kreises Neuss. Über die Auswirkungen der Europäischen Energieunion auf NRW und das Rheinische Revier sprach Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky, während der Stand der Umsetzung der EU-Energieunion und der Reform des Europäischen Emissionshandelssystems von Stefanie Hiesinger, Europäische Kommission/Generaldirektion Klimapolitik, beleuchtet wurde.
Weitere Referenten des ganztägigen Programms, das auch eine Besichtigung des BoA-Kraftwerks in Grevenbroich-Neurath umfasste, waren: Michael Eyll-Vetter, Leiter Sparte Tagebauentwicklung RWE power AG, Kazimierz Szynol, Direktor der TAURON Produktion AG, Kattowitz (Polen), und Krzysztof Cybulski, Direktor des Zentralinstituts für Bergbau, Mikolów (Polen).

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