Die Betreuungsstelle des Rhein-Kreises Neuss bezieht neue Büros in Grevenbroich

Die Betreuungsstelle des Rhein-Kreises Neuss zieht um. Ab Dienstag, 31. Mai, befinden sich ihre Büros im Haus Schlossstraße 20 (1. Obergeschoss) in Grevenbroich. Die Mitarbeiter George Hachisuka und Anja Immel werden dort die Beratung der Bürgerinnen und Bürger vornehmen, die ihre Angelegenheiten aufgrund einer psychischen Krankheit beziehungsweise einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung vorübergehend oder dauerhaft nicht mehr selbst regeln können. Auch Angehörigen stehen sie mit Rat und Tat zur Seite.

Eine rechtliche Betreuung kann durch das zuständige Gericht über einzelne Lebensbereiche wie Gesundheitsfürsorge, Aufenthaltsbestimmungsrecht oder Vermögensverwaltung eingerichtet werden. Darüber hinaus prüft die Betreuungsstelle des Rhein-Kreis Neuss den Betreuungsbedarf für die Gerichte und vermittelt haupt- und ehrenamtliche Betreuer. Für den Fall einer Betreuungsbedürftigkeit kann jeder Mensch vorsorgen, indem er schriftliche Wünsche für die Auswahl eines möglichen Betreuers wie auch die Vorstellung für dessen Amtsführung formuliert. „Wer dabei im Angehörigen- oder Bekanntenkreis auf jemanden zählen kann, dem er unbeschränkt vertraut, sollte überlegen, ob er nicht diese Person für den Fall des Falles bevollmächtigt“, so die Fachleute. Liege die sogenannte Vorsorgevollmacht vor, dürfe ein Betreuer nicht bestellt werden. Auch darüber informiert die Betreuungsstelle. Sie ist zudem berechtigt, Unterschriften unter Vollmachten und Betreuungsverfügungen öffentlich zu beglaubigen.

Die Betreuungsstelle des Rhein-Kreis Neuss in Grevenbroich ist unter den Telefonnummern 0 21 81 – 601 51 70 und – 51 71 zu erreichen. Alternativ steht die Betreuungsstelle in Korschenbroich unter Rufnummer 0 21 61 – 61 04 51 50 bereit.

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