Depression bei Jugendlichen – Gesundheitsamt befasst sich mit Tabuthema Suizid

Die Selbsttötung ist nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen. Der zentralen Ursache widmen sich das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss und weitere Partner im Rahmen eines lokalen Bündnisses gegen Depression. Am Donnerstag, dem 14. April um 15 Uhr lädt das Kreisgesundheitsamt nun zu einer Vortragsveranstaltung ins Kreishaus Grevenbroich unter der Überschrift „Tabu Suizid“ ein.

Nach der Eröffnung und Einführung durch Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Amtsarzt Dr. Michael Dörr werden der Ärztliche Direktor der Erwachsenenpsychiatrie des Sankt Alexius-/Sankt Josef-Krankenhauses in Neuss, Dr. Martin Köhne, und die Oberärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrie im gleichen Haus, Dr. Claudia Neumann, Hauptreferenten sein. Zudem wird Diplom-Psychologin Daniela Frimmersdorf vom Schulpsychologischen Dienst des Kreises aus ihrem Erfahrungsbereich zum Thema berichten.
„Leider registrieren wir jedes Jahr insgesamt rund 30 bis 50 Selbsttötungen im Kreisgebiet. Ein wichtiges Ziel ist es daher, bei Lebenskrisen die richtigen Ansprechpartner zu vermitteln“, betont Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky im Vorfeld der Veranstaltung im Kreissitzungssaal, zu der sich zum Beispiel Pädagogen und Schüler wie auch interessierte Bürger noch kostenlos anmelden können. Anmeldungen nimmt Valeria Diewald vom Kreisgesundheitsamt unter der Rufnummer 02181-6015333 oder per Mail an valeria.diewald@rhein-kreis-neuss.de entgegen.

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