Big-Band und Swinging Parents gestalten letztes Konzert

Mit dem Auftritt der Big-Band und den Swinging Parents des Gymnasiums Jüchen im Schmölderpark endet für dieses Jahr am 11. September um 11.00 Uhr die 4-teilige Konzertreihe. 

Porträts von Ensembles beginnen meistens mit den Infos darüber, wie lange eine Formation schon zusammen spielt oder aus wie vielen Musikern sie besteht. Bei der Big Band des Gymnasiums Jüchen ist das immer ein wenig schwierig. Jedes Jahr kommen neue Schüler hinzu, Abiturienten verlassen die Band, die Teilnehmerzahl schwankt, so dass man den Porträt-Versuch eigentlich immer mit der Einleitung „Zur Zeit…“ beginnen muss. „Zur Zeit“  besteht die Big Band aus 21 Schülern der Jahrgangsstufen 8-Q2. Die Besetzung orientiert sich an der klassischen, traditionellen Big Band-Stimmverteilung mit drei „sections“, bestehend aus 2 Altsaxophonen, 2 Tenorsaxophonen, 1 Baritonsaxophon (reed-section), 4 Trompeten, 4 Posaunen (brass-section) und Piano, Gitarre, Bass, Drums (rhythm-section). Am Gymnasium werden immer wieder tolle Gesangs-Stimmen entdeckt, so dass  aktuell auch wieder der rein instrumentale Big Band-Sound durch Gesangstitel  abwechslungsreicher gestaltet werden kann.
Von Beginn an war das Prinzip „Stil-Vi Mit elfalt“ bestimmend bei der Auswahl der Stücke, so auch bei der CD „WELL TUNED“, die die Band eingespielt hat. Das aktuelle Programm folgt diesem Prinzip. Es ist ein bunter Mix aus den Genres Latin, Funk, Swing und Pop. Mit Evergreens wie „Just A Gigolo“ und Funk-Titeln à la „Pick Up The Pieces“ sorgt die Band bei ihren Gigs auch außerhalb der Schule immer wieder für Furore. Die Formation hat im alle zwei Jahre ausgetragenen Landeswettbewerb „Jugend Jazzt“ jeweils einen ersten Platz belegt und ist im Rahmen des WDR-Projekts „Jazz At School“ gemeinsam mit der WDR Big Band aufgetreten.

Das Gymnasium Jüchen war noch jung, als einige Schülereltern sich an Jörg Enderle als Leiter der Schülerbands wandten und fragten, ob er nicht auch eine Elternband leiten wolle. Dieser ließ sich darauf ein – ein gewisses Wagnis, da viele Mitspieler zu dem Zeitpunkt erst begannen, ihr Instrument zu erlernen. Seitdem trifft man sich alle zwei Wochen Dienstagabends in der Schule zum Proben. Die öffentlichen Auftritte der letzten Jahre zeigen, dass die Ergebnisse sich hören lassen können und die Swinging Parents viel Leidenschaft und Spielspaß mitbringen. Der Eintritt ist frei!

Kommentare sind geschlossen.