Bewerbung zum Bundesköniginnentag – Bürgermeister Klaus Krützen unterstützt Gindorfer Bruderschaft

Der Gindorfer Brudermeister Robert Hoppe stellte – nach der offiziellen Beauftragung durch die vergangene Jahreshauptversammlung – Bürgermeister Klaus Krützen die Möglichkeiten einer Bewerbung für die Ausrichtung des Bundesköniginnentages 2021 vor. Krützen zeigte sich begeistert und sicherte promt seine Unterstützung zu.

Gemeinsam mit Bruderschaftsgeschäftsführer Horst Rodrigo, Heinz-Wilhelm Becker (stellvertretender Brudermeister), Schatzmeister John Esser, Regimentsoberst Siegfried Schmautz und Diakon Manfred Jansen, erläuterte Hoppe bei diesem Treffen zunächst den Werdegang des Meinungsbildungsprozesses innerhalb der verschiedenen vereinsinternen Bruderschaftsgremien bis hin zu einer ersten Ortsbesichtigung durch Bundesgeschäftsführer Ralf Heinrich aus Leverkusen. Dieser hatte die Gindorfer Sebastianer letztlich – aufgrund der angetroffenen örtlichen Gegebenheiten – zur Abgabe einer Bewerbung ermutigt. Der jährlich im Mai stattfindende Bundesköniginnentag ist nach dem Bundesschützenfest im September die größte Veranstaltung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS).

„Der Königinnentag fand erstmals 1956 statt und sollte die Stellung der Frau in Bruderschaft und Gesellschaft in den Mittelpunkt rücken. Dies war zu einer Zeit, in der die meisten Bruderschaften nur männliche Mitglieder aufwiesen. Es war ein mutiger und richtungsweisender Schritt. Heute ist der Bundesköniginnentag ein fröhliches zweitägiges Treffen von Schützenabordnungen mit deren Königspaaren aus den insgesamt mehr als 1.300 Mitgliedsbruderschaften der sechs Diözesanverbände Aachen, Essen, Köln, Münster, Paderborn und Trier innerhalb des BHDS. Die durchschnittliche Teilnehmerzahl des jeweils am Sonntag stattfindenden Festumzuges liegt zwischen 3.500 und 4.000 Schützen“, so Hoppe. Nicht hinter dem Berg hielten die Bruderschaftsverantwortlichen, was eine solche Veranstaltung mit sich bringt. Doch angesichts einer schon zum heutigen Sachstand sehr detailreichen Veranstaltungskonzeption der Gindorfer Schützen, war auch Bürgermeister Krützen schnell von der Idee begeistert, eine solche Veranstaltung erstmals auf Grevenbroicher Stadtgebiet auszurichten. „Ich bin fest überzeugt“, so Krützen, „dass eine solch imposante Schützenveranstaltung nicht nur zu Grevenbroich mit seinen 21 Schützen- und Heimatvereinen passt, sondern auch für das Schützenwesen in der Schlossstadt insgesamt einen positiven und initialen Akzent setzt.“

Auch die Gindorfer Schützen haben allen Grund, sich genau im Jahr 2021 für die Ausrichtung des Bundesköniginnentages zu bewerben. „Wir Gindorfer Schützen feiern in vier Jahren unser 350-jähriges Bruderschaftsjubiläum. Für unsere Mitglieder war dies ein sehr triftiger Grund einmal zu überlegen, an einem solchen Jubiläumsjahr nicht nur die Vereinsmitglieder und deren Familien, sondern einen ganzen Ort, eine ganze Stadt und auch die große Schützenfamilie unseres Bundes teilhaben zu lassen.“ Rückblickend fasst Hoppe die letzten Wochen und Monate der Vorüberlegungen zu einer möglichen Bewerbung sehr positiv zusammen. „Angesichts so weitreichender Umstrukturierungsprozesse, wie wir sie derzeit in unseren Pfarrgemeinden und in unserer Stadt und Region erleben, brauchen wir auch Visionen und Aufgaben, die uns fordern und unser Selbstbewusstsein stärken. Mit der jetzt zugesicherten Unterstützung unseres Bürgermeisters und der Stadt in Bezug auf die Durchführung einer solchen Veranstaltung, werden wir nun offiziell unsere Bewerbung beim Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften einreichen.“

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