Ausstellung zur Geschichte der Kreise noch bis zum 30. Dezember

Noch bis zum 30. Dezember läuft die Ausstellung „200 Jahre rheinische und westfälische Kreise: Von der preußischen Obrigkeit zur bürgerlichen Selbstverwaltung“ im Neusser Kreishaus. Sie wurde als Wanderausstellung vom Arbeitskreis der nordrhein-westfälischen Kreisarchive (AKKA) beim Landkreistag Nordrhein-Westfalen erarbeitet und durch das Archiv im Rhein-Kreis mit konkreten Bezügen zum Kreisgebiet ergänzt. 

Beim Blick auf die Schauwände wird deutlich, dass auch der Rhein-Kreis Neuss häufige und grundlegende Wandlungsprozesse durchlaufen hat. Seine beiden Vorgängerkreise – die Altkreise Neuss und Grevenbroich – wurden im Jahr 1816 gegründet als mit überschaubaren Ressourcen und Kompetenzen ausgestattete Instrumente der preußischen Obrigkeit. Im Laufe der Zeit hat sich der Kreis zu einer leistungsstarken und serviceorientierten Selbstverwaltungskörperschaft entwickelt.
Archivleiter Dr. Stephen Schröder betont, dass die Ausstellung erstmals einen umfassenden Überblick über die Geschichte der rheinischen und westfälischen Kreise bietet. Zwei Mal führte er in dieser Woche interessierte Bürger durch die Ausstellung. Ein Sammelband zu der Schau kann zum Preis von 10 Euro im Archiv im Rhein-Kreis sowie im Kreishaus Neuss erworben werden.

Die Ausstellung im Kreishaus Neuss an der Oberstr. 91 ist montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 15 Uhr geöffnet.

Kommentare sind geschlossen.