Ausstellung Margot Keila „Struktur und Klang“

Kontakt zur Malerei bekam Margot Keila (*1946 in Köln) durch ihren Vater, der nicht nur Kunstschmied war sondern auch jedes verfügbare Potential in seine Malerei steckte. Mit diesem Erbe ausgestattet, malte Margot Keila immer mal wieder, nahm an Malkursen teil, bis sie sich 2009 ganz dem Malen zuwandte und ihre künstlerischen Stationen auf diesem Weg sind in der Ausstellung nachvollziehbar.

Die Bilder in der Ausstellung umfassen einen Zeitraum von mehreren Jahren und  diese Spanne macht dem Betrachter deutlich, wie das Vage des ersten Wünschens durch das Gestalten, das Ausfeilen und immer wieder Überarbeiten am noch nicht Genügenden Form annimmt. Formen,  die es ohne dieser Arbeit am Werk gar nicht geben könnte und in der Chronologie der Bilder wird deutlich, dass die aus dem Prozess gewonnen neue Ideen  unmittelbar auf die Vorstellung  der Künstlerin zurückgewirkt haben und wie sich das, was sich allein beim Gestalten ausbilden kann, dann zunehmend Richtung und Fahrt aufnimmt. Da sind Werke mit in surrealistischer Handschrift erzählenden Inhalten, Farbschleier verhängen das Erzählende, Foliendrucke ersetzen den Pinsel und Rakelbilder erinnern an Gerhard Richter und zeigen deutlich, wohin die Reise gehen soll:  in die Welt der Abstraktion, in den Rhythmus der Grafik und den Sound der Farbe, in die Kategorien von Struktur und Klang, die der Ausstellung ihren Namen geben.

Ausstellungsort: Galerie Schloss Paffendorf, Burggasse, 50126 Paffendorf  
Vernissage: 1. Mai 2016, 11 Uhr 
Die Ausstellung ist bis zum 26.Juni 2016 Sa. + So. von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet

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