… auf dem Rücken der Pferde

Das dritte Pferdefestival im Park von Schloss Wickrath war ein großer Erfolg. Dort trafen sich Züchter aus dem Rheinland und dem benachbarten Ausland mit ihren Tieren, um sich der Jury des Rheinischen Pferdestammbuchs und des Hannoveraner-Verbands zu stellen. Der Rhein-Kreis Neuss trat als Ausrichter und Organisator der Veranstaltung auf. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke übernahm die Übergabe des Wanderpreises für die Gesamtsiegerstute. 

Aufgrund der schlechten Wetterlage wurde die Schau in die Reithalle des Pferdezentrums verlegt. Dies stellte sich als voller Erfolg heraus. Vor zahlreichem Publikum wurden die Stuten und Fohlen durch die Jungzüchter der Kreispferdezuchtvereine Rhein-Kreis Neuss/Stadt Mönchengladbach und Rhein-Erft Kreis/Stadt Köln perfekt in Szene gesetzt. So konnten zwölf Reitpferdestuten und acht Kleinpferdestuten bewertet und in die Stutbücher der Zuchtverbände aufgenommen werden. Darüber hinaus wurden 38 Reitpferde- und 19 Kleinpferdefohlen durch den Schauring geführt. Überragend zeigte sich die dreijährige Stute „Fürstin P“ aus der Zuchtstätte Heinz-Walter Pferdmenges aus Jüchen. Die Stute wurde durch den Sohn des Züchters, Yannik Pferdmenges, präsentiert. Sie überzeugte in allen Einzelnoten mit sehr guter Bewertung und konnte sich den Titel der Gesamtsiegerstute sichern. Heinz-Walter Pferdmenges erhielt den begehrten Wanderpreis. Dass seine Züchterfamilie sehr erfolgreich ist, zeigt sich nicht zuletzt in der Tatsache, dass bereits sechs Siegerstuten und eine Reservesiegerstute aus ihrem Haus stammen. Ein weiteres Highlight der Schau stellte die dreijährige Reservesiegerstute „Fiera de Colonia“ aus der Zuchtgemeinschaft Kellerwessel aus Köln dar. Die beiden Stuten erhielten tosenden Applaus während ihrer Ehrenrunde.

Innerhalb der Sektion der Kleinpferdestuten stach die Kaltblutstute „Franka“ der Eheleute Faßbender aus Kerpen-Sindorf heraus. Mit einer durchweg sehr guten Bewertung wurde sie Siegerin. Erfolgreich und sichtlich zufrieden mit ihrer Reservesiegerstute „Gucci“ der Rasse Connemara war Rita Otten aus Mönchengladbach. Das dreijährige Tier bestach in allen Merkmalen mit hohen Noten. Dass die Qualität der gezeigten Reitpferdefohlen überdurchschnittlich gut war, ließ sich durch die Vergabe von fünf Goldmedaillen erkennen. Sehr erfolgreich waren dabei vor allem die Züchter Faßbender, Schröter, Fonk und Thübes, die mit ihren überragenden Fohlen in den jeweiligen Ringen an die erste Stelle kamen. Die Zuchtgemeinschaft Eßer aus Jüchen bewies einmal mehr ihr Können. Ihr Stutfohlen aus der Hannoveraner Prämienanwärterin „Finett E“ erhielt nach einem überzeugenden Auftritt ebenfalls die Goldmedaille, obwohl es in diesem Ring an zweiter Stelle lief.

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