Anschlussstelle Delrath an der Autobahn 57: 
Zeitnahe Überarbeitung der Unterlagen

In die Diskussion um die von vielen Seiten gewünschte Anschlussstelle Dormagen-Delrath an der Autobahn 57 kommt Bewegung. „Mit dem Vorliegen der Gutachten und der Fertigstellung der Vermessungsarbeiten wird im September gerechnet, so dass zeitnah eine Überarbeitung der Planfeststellungsunterlagen erfolgen kann“, berichtet Landrat Hans-Jürgen Petrauschke.

Zuvor hatte ein weiterer Besprechungstermin der zum Planfeststellungsverfahren eingerichteten Projektgruppe stattgefunden. Daran  nahmen neben Vertretern des Rhein-Kreises Neuss und des mit der Erstellung des Verkehrsgutachtens beauftragten Ingenieurbüros auch Mitarbeiter der Städte Neuss und Dormagen sowie Repräsentanten der RWE Power AG als Eigentümer betroffener Grundstücke im Bereich des geplanten Gewerbegebiets Silbersee teil.
Von Seiten des Ingenieurbüros wurde zunächst das Ergebnis der Straßenverkehrszählung 2015, das erst im März 2017 vom Landesbetrieb Straßen.NRW zur Verfügung gestellt worden ist, präsentiert. Demnach hat sich die durchschnittliche tägliche Verkehrsbelastung zwischen dem Autobahn-Dreieck Neuss-Süd und der Anschlussstelle Dormagen von 69.089 Fahrzeugen im Jahr 2010 auf 75.280 im Jahr 2015 erhöht.

Der zuständige Dezernent des Rhein-Kreises Neuss, Bijan Djir-Sarai, wies darauf hin, dass sein Kataster- und Vermessungsamt mit der Bestandsvermessung beauftragt worden und neben dem Verkehrsgutachten auch der Auftrag zur Erstellung einer Studie zur Rechtsexpertise über die Seveso-III-Richtlinie vergeben ist. Dies ist insofern von Bedeutung, da im Umkreis der gewünschten Anschlussstelle ein sogenannter Störfallbetrieb aus der Gas-Branche liegt.

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