Anlagenmechaniker feierten erfolgreichen Berufsabschluss

Einen prominenten Gratulanten hatten die 26 Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, die jetzt ihren Berufsabschluss feierten: Landrat Hans-Jürgen Petrauschke beglückwünschte die jungen Handwerker. Die Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Rhein-Kreis Neuss erhob sie in der Neusser „Pegelbar“ offiziell in den Gesellenstand.

Vor rund 130 Gästen griff Petrauschke während der Lossprechung auf bewährtes Wissen zurück: „Ohne Handwerker gedeiht keine Stadt“, zitierte der Landrat eine Stelle aus dem Alten Testament. Und er erinnerte daran, dass der Rhein-Kreis Neuss „als verlässlicher Partner des Handwerks“ vor einigen Jahren von der Handwerkskammer Düsseldorf als „Meisterkreis“ ausgezeichnet wurde. „Es sind gerade die kleinen und mittelständischen Betriebe, die immer wieder Vorbildliches leisten“, sagte Petrauschke.
Vorbildliche Leistungen hatten während der Gesellenprüfung auch Jan-Marc Annas und Alexander Nelles erbracht: Sie wurden Jahrgangsbeste. Nelles (25) absolvierte seine Ausbildung bei der Schloßmacher GmbH in Grevenbroich, Annas (24) erlernte seinen Beruf bei der Ausbildungsinitiative Rheinland GmbH in Tormagen. Sie und die anderen Nachwuchshandwerker können sich auf einen abwechslungsreichen Beruf freuen. „Langeweile kennen wir nicht“, sagte Obermeister Christoph Linden. Heute gestalte der Anlagenmechaniker vielleicht ein schönes Bad, morgen kümmere er sich um eine moderne Heizungsanlage und übermorgen installiere er eine Wärmepumpe. Christoph Linden sprach die Anlagenmechaniker offiziell von ihren bisherigen Pflichten als Auszubildende los und begrüßte sie als Gesellen. Gemeinsam mit Matthias Thielen, dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses, überreichte er die Gesellenbriefe.

Sowohl Christoph Linden als auch der stellvertretende Kreishandwerksmeister Wilhelm Prechters, wiesen auf die Herausforderungen hin, die der technologische Fortschritt gerade für die Anlagenmechaniker mit sich bringe. Da sei Weiterbildung ein Muss, betonte Prechters. Das Handwerk biete qualifizierten Mitarbeitern exzellente Perspektiven, fügte er hinzu – bis hin zum Meisterbrief und einer Selbständigkeit.

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