600 Schüler besuchten die Deponien des Rhein-Kreises Neuss

Was passiert mit unserem Müll? Was wird wiederverwendet und was landet in der Müllverbrennungsanlage? Antworten auf diese Fragen erhielten im vergangenen Schuljahr 30 Schülergruppen aus dem Rhein-Kreis Neuss bei ihrem Besuch der Mülldeponie in Neuss-Grefrath. Auch im kommenden Schuljahr bietet das Amt für Umweltschutz des Rhein-Kreises Neuss wieder Führungen für Schulen, Einrichtungen und Vereinen an.

Umweltbewusstsein praktisch erleben – dieses Angebot der Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mbH (EGN) nahmen insgesamt 600 Schüler insbesondere weiterführender Schulen aus der Region an. Sie erfuhren vor Ort, wie moderne Abfalltechnologie funktioniert und erhielten Tipps zum umweltgerechten Verhalten und zur Abfallvermeidung.
Thomas Willmer vom Kreisumweltamt und Rainer Schaeffel von der EGN führten die Schülergruppen über die Deponie in Neuss-Grefrath sowie durch die Kompostierungsanlage in Korschenbroich. In Neuss werden jährlich weit über 100.000 Tonnen Hausmüll und rund 20 000 Tonnen Sperrmüll sortiert. Dabei werden Metalle, Kunststoffe und Papier wiederverwertet. An der Kleinanlieferstelle nehmen Mitarbeiter Elektroschrott, Bauabfälle sowie alle sonstigen Abfälle von Privatleuten und vom Kleingewerbe an. In der Kompostierungsanlage in Korschenbroich werden jährlich rund 50 000 Tonnen Bioabfälle verarbeitet und gehen als Kompost zurück zum Beispiel an landwirtschaftliche Betriebe.

Kreisumweltdezernent Karsten Mankowsky weiß, dass Umweltbewusstsein ein wichtiges Thema ist und in Zukunft immer wichtiger wird. „Wir als Kreis betreiben eine umsichtige Abfallpolitik, die sowohl ökonomische als auch ökologische Belange berücksichtigt“, betont Mankowsky.
Schulen, Einrichtungen und Vereine, die die Deponie oder Kompostierungsanlage besichtigen wollen, wenden sich an Thomas Willmer vom Amt für Umweltschutz des Rhein-Kreises Neuss. Er ist unter Telefon 02181 601-6822 sowie per E-Mail unter thomas.willmer@rhein-kreis-neuss.de erreichbar.

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