60 Jahre europäische Einigungsgeschichte

„60 Jahre europäische Einigungsgeschichte – Erfolgsbilanz und Herausforderungen für die Zukunft”, so lautet das Motto der Europatag-Veranstaltung, zu der der Rhein-Kreis Neuss und der Rhein-Erft-Kreis gemeinsam mit der Europa-Union (Kreisverband Neuss) am 8. Mai um 17.30 Uhr ins Kreishaus in Neuss einladen. Denn der Europatag 2017 steht im Zeichen der Römischen Verträge, die 1957 unterzeichnet wurden und der Startschuss zur heutigen EU waren. Die Teilnahme an dem Informations- und Diskussionsabend ist kostenlos. 

Vor dem Hintergrund von Brexit, Flüchtlingskrise, Sicherheit und Verteidigung sowie der Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion ist die EU heute herausgefordert, ihr Handeln neu auszurichten. „Ein zentraler Schlüssel zur Zukunft bleibt die europäische Einigung. Deshalb wollen wir in der Region Mittlerer Niederrhein eine faire Bilanz der Europäischen Einigungs- und Integrationsgeschichte ziehen, bevor wir mit Experten wie Gästen über den weiteren Weg der Union diskutieren“, so die Landräte Hans-Jürgen Petrauschke (Rhein-Kreis Neuss) und Michael Kreuzberg (Rhein-Erft-Kreis), die den Europatag im Kreishaus Neuss eröffnen werden. Nach einem Grußwort von Franz-Josef Lersch-Mense, Chef der Staatskanzlei und Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, erwarten die Teilnehmer drei Vorträge, bevor es in die Diskussionsrunde geht:

„60 Jahre Römische Verträge – fünf Entwürfe für die Zukunft Europas?“, lautet das Thema von Mirja Hannele Ahokas, stellvertretende Leiterin der Regionalen Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn. Den Aspekt „Europa – Krise als Chance” wird Karl-Heinz Florenz, Europaabgeordneter für die Region Niederrhein, erörtern; während Walter Leitermann, stellvertretender Generalsekretär der Deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas, sich mit einer „lokalen Betrachtung der europäischen Einigungsgeschichte” dem „Europa der Kommunen” widmen wird.
Anmeldungen zum Europatag im Kreishaus Neuss nimmt Ruth Harte, Leiterin des Europe Direct Informationszentrums Mittlerer Niederrhein, unter Telefon 02131-9287600 oder per E-Mail unter ruth.harte@rhein-kreis-neuss.de entgegen.

Kommentare sind geschlossen.